HEBU medical: Staatssekretär lobt Innovationskraft

Presseecho


Thomas Butsch, Fabian Rothfuss, Peter Fischer, Rolf Schwanitz, Ursula Schillinger und Fritz Buschle (von links) betrachten einen sogenannten Retraktor für die Handchirurgie. Photo: Regina Türk (Gränzbote)

Gränzbote, 02.09.09

Tuttlingen - Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, hat gestern den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen besucht. Dabei besichtigte er gemeinsam mit Bundestagskandidat Peter Fischer auch die Firma Hebu medical.

Von unserem Redaktionsmitglied Regina Türk

Der Parlamentarische Staatssekretär Rolf Schwanitz betonte bei seinem Besuch der Tuttlinger Firma Hebu medical, er sei beeindruckt von der Innovationskraft des Unternehmens, gerade in Zeiten, in denen andere Firmen mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen hätten. Neben einem Gespräch im Schramberger Rathaus stand bei seinem Besuch im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen auch die Besichtigung von Hebu medical auf dem Programm.

Geschäftsführer Thomas Butsch führte den Staatssekretär und SPD-Landtagsabgeordneten Fritz Buschle, SPD-Bundestagskandidat Peter Fischer, SPD-Ortsvorsitzende Ursula Schillinger und Fabian Rothfuss, Wahlkampfleiter von Peter Fischer, durch das sechseinhalb Jahre alte Firmengebäude.

Von der Wirtschaftskrise merke das Unternehmen kaum etwas, sagte Butsch, demnächst wolle man das Firmengebäude um einen Anbau von 500 Quadratmetern für Fertigung und Versand erweitern. 1928 wurde der Familienbetrieb von Thomas Butschs Urgroßvater Thaddäus Butsch gegründet, berichtete der Geschäftsführer, der die Firma in vierter Generation leitet. Nach dem Bau einer kleinen Fabrik im Jahr 1965 und der Eingliederung mehrerer Produktionsbetriebe, sei die Firma 2003 in das neue Firmengebäude umgezogen und habe sich von Hermann Butsch GmbH in Hebu medical GmbH umbenannt, erläuterte Thomas Butsch.

Mittlerweile beschäftige die Firma am Standort Tuttlingen 41 Mitarbeiter und an einem weiteren Standort in Ungarn, wo rund 4500 Instrumente pro Woche gefertigt werden, rund 60 Mitarbeiter. Dennoch arbeite fast die Hälfte aller Tuttlinger Mitarbeiter in der Fertigung, die im Gebäude auch die größte Fläche einnehme. Thomas Butsch zeigte seinen Gästen im Fertigungsbereich unter anderem, wie mithilfe eines Wasserstrahls Stahlteile für Instrumente aus einer riesigen Platte geschnitten werden, wie die Instrumente geschliffen, endmontiert und in verschiedenen Bädern gereinigt werden. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die oszillierenden Gippssägen, die zwar einen Gips aufschneiden, nicht aber die Haut eines Patienten verletzen können.

 
 

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