Schwarzwälder Bote, 11.08.09
Oberndorf. Bei der letzten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins stand zunächst der Rückblick auf die schon länger zurückliegenden Kommunalwahlen im Mittelpunkt. Fraktionsvorsitzender Günter Danner freute sich, dass die SPD-Fraktion im Gegensatz zum kreisweiten Trend die Anzahl ihrer Sitze im Gemeinderat habe halten können. Auch Kreis- und Gemeinderätin Ruth Hunds betonte, dass man im Kreisvergleich mit dem Oberndorfer Ergebnis durchaus zufrieden sein könne.
Der Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen und Regionsvorsitzende des DGB, Peter Fischer, stellte den Mitgliedern das Regierungsprogramm der SPD vor, das in die Punkte Arbeit, Bildung und Ausbildung, Klimaschutz, Stärkung der Familien, Integration, soziales Europa, Welt ohne Atomwaffen und Finanzmarktkrise unterteilt ist. Nach der Diskussion über die Inhalte des Programms stellten die Anwesenden noch Fragen zu den Themen Krankenhaussituation und Anrufsammelbus (ASB) an Ruth Hunds. Diese führte an, dass es zur Krankenhaussituation nichts Neues zu vermelden gebe. Zum Thema ASB sei zu sagen, dass hier die Verträge mit dem bisherigen Anbieter fristgerecht gekündigt worden seien, da dieser den Anforderungen nicht gerecht werde, und der ASB neu ausgeschrieben werde.
Einige Tage nach der Sitzung besichtigten Mitglieder des SPD-Ortsvereins zusammen mit dem Bundestagskandidaten Peter Fischer die Niederlassung Mauser der Firma Rheinmetall Defence in Oberndorf. Hier zeigte sich Fischer beeindruckt von Geschichte und Neuentwicklungen der Firma, die von Jürgen Dannecker vorgestellt wurden. Anschließend wurde Fischer noch durch die Produktion geführt. Beeindruckend war für ihn, wie gut sich die Niederlassung Mauser im Konzernvergleich gegenüber anderen Niederlassungen, was Entwicklung und Umsatzzahlen betrifft, positioniert hat. Erfreulich sei auch, dass die Anzahl der Mitarbeiter in den vergangenen Jahren wieder etwas gesteigert werden konnte.
Außerdem würdigte Fischer die Ausbildungsbereitschaft der Firma, die sich immer darum bemühe, trotz hoher Kosten hoch qualifizierte Facharbeiter auszubilden und dann, wenn irgend möglich, auch in ein festes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Insgesamt sieht er die Firma auch in Zeiten der Wirtschaftskrise gut positioniert und für die Zukunft gerüstet